Auf dem PC ist es für Jump’n'Run-Fans nur schwer gute Genre-Vertreter zu finden. Ein Mario bleibt nun einmal das Nintendo-Maskottchen und wird es wohl auch nicht in hundert Jahren auf den Heimcomputer offiziell schaffen. Zum Glück gibt es da noch den Dauerkonkurrenten der 90-er Jahre, namentlich Sonic aus dem Hause Sega. Der hat vor einem Jahr seinen zwanzigsten Geburtstag gefeiert und bekam dafür natürlich ein neues Spiel spendiert. Sonic Generations erschien aber nicht nur auf den Konsolen, sondern auch auf dem PC – Steam sei dank. Doch was kann der blaue Igel überhaupt noch, nachdem ihn Sega zu Beginn des neuen Jahrtausends fast umgebracht hat?
Treffen der Generationen
In den ersten Minuten von Sonic: Generations könnte man glatt denken, dass Sega sich komplett auf die Anfänge der Serie besinnt. Wir steuern einen kleinen, leicht dicklichen Sonic von A nach B in 2D und nicht, wie man es vielleicht von Super Mario Galaxy kennt, in kompletten 3D. Dabei sammeln wir Serientypisch die goldenen Ringe ein, sammeln Power-Ups ein und werden mit jedem Schritt schneller und schneller. Natürlich müssen wir auch auf die Gegner aufpassen, die sich uns an einigen Levelstellen in den Weg stellen. Hier spielt sich Sonic Generations so ähnlich, wie die früheren Spiele auf den Sega Mega Drive.
Bei der späteren Level-Auswahl bemerken wir jedoch, warum das Spiel überhaupt Generations erscheint. Wir können jeden Level in der 2D- oder 3D-Variante spielen. In letzterer Variante steuern wir dann einen größeren und schlankeren Sonic und, wie könnte es auch anders sein meistens von hinten. In den 3D-Leveln ergibt sich dann sogar die Möglichkeit, dass wir an einigen Stellen im Level alternative Wege einschlagen können, die zwar am Ende alle zum selben Ziel führen, aber uns ab und an ein paar Boni bringen. Überraschenderweise spielt sich auch die 3D-Variante sehr flüssig und angenehm und unterscheidet sich da enorm von den ersten Versuchen mit einem Sonic in 3D.
Neue Interpretation der Level
Bei den verschiedenen Leveln hat sich Sega ebenfalls an den Vorgängern orientiert. So erkennt man die Green Hill Zone sofort auf dem ersten Blick, ebenso wie Chemical Plant oder Speed Highway. Jedoch sind die Level keine reinen Kopien, sondern sind stellenweise neu interpretiert, vor allem in der 3D-Variante. Hier sind der Aufbau und Verlauf komplett unterschiedlich, aber sie fügen sich perfekt in die übrige Welt ein. Denn die Texturen bleiben gleich, sowie ein Großteil der verbauten Level-Elemente. Um die weiteren Welten übrigens freizuschalten müssen wir immer nach ein paar Leveln einen Zwischenboss besiegen. Auch hier bedient sich Sonic bei seinen Vorgängern und schickt Dr. Eggman oder das berühmte Wassermonster an die Front.
Neben dem neuen Level-Design bekommt Sonic Generations auch ein paar neue Soundtrack-Titel spendiert. In den 2D-Leveln hören wir allerdings fast nur eine leicht überarbeitete Version der Original-Melodie. Ganz anders hingegen klingt der Sound beim schlanken Sonic, dessen Level mit einem eher rockigen Remix ausgestattet sind. Insgesamt macht der Sound einen gelungenen Eindruck, der fast immer perfekt zum Level passt.
Das Ziel ist der Weg…
Neben den unterschiedlichen Welten gibt es in Sonic Generations auch verschiedene Zusatzaufgaben. Hierbei geht es dann darum, dass wir einen Level in einer bestimmten Zeit schaffen oder so viele Ringe wie möglich aufsammeln. Die mögen Anfangs noch einfach sein, werden aber im späteren Spielverlauf ab und an richtig knackig und verlängern den Spielspaß um einige Stunden. Außerdem sammeln wir in diesen Bonusmissionen Punkte, die wir im Ingame-Shop für Verbesserungen ausgeben können. So können wir dann etwa weiter springen oder schneller laufen und können damit in den Leveln neue Bereiche entdecken.
Auch in den Bonusmissionen wird zwischen den verschiedenen Sonics unterschieden. Aber wie kam es überhaupt dazu, dass wir auf einmal beide Sonic-Varianten spielen dürfen? Wie bereits erwähnt hatte Sonic Geburtstag und wurde von seinen Freunden mit einer Party überrascht. Blöd nur, dass ausgerechnet dann ein unbekanntes Wesen Sonic und seine Freunde in schwarze Portale zieht. Dabei trifft Sonic sein früheres Ich und muss fortan mit dem dicklichen Sonic zusammenarbeiten. Nur zusammen können die beiden nämlich ihre Welt und ihre Freunde retten. Ja, auch in Sonic gibt es nun einmal eine Geschichte. Diese ist jedoch für normale Jump’n'Run-Fans nicht gerade von Belangen.
Grafisch wie aus einem Guss
In Sachen Grafik kann Sonic Generations im Grunde überzeugen. In dem hohen Tempo, mit denen wir durch die Level rasen, fallen die wenigen unscharfen Texturen nämlich nicht auf und dadurch wirkt das Spiel wie aus einem Guss. Hinzu kommt ein sehr farbenreiches Spiel der Entwickler. Allerdings benötigt das Spiel für die höchsten Grafikeinstellungen einen recht potenten Rechner. Ohne Dual-Core wird es nicht einmal was mit der niedrigsten Texturauflösung.
Bei der Steuerung sollte man auf ein Gamepad setzen. Hier werden die Befehle sofort umgesetzt und Sonic bleibt selbst in engen Loopings immer unter unserer Kontrolle. Das Gleiche gilt für Levelpassagen, die wir unter Zeitdruck absolvieren müssen. Auf die Steuerung mit der Tastatur sollte man verzichten, denn hier hat Sega als einziges keine gute Arbeit geleistet.
Fazit
Sonic Generations ist für mich ein kleiner Überraschungshit. Zum Einen fand ich es überraschend, dass Sega überhaupt das Spiel für den PC portiert hat. Zum Anderen ist das Jump’n'Run mehr als gelungen und macht einem gewissen italienischen Klempner durchaus Konkurrenz. Sonic ist wieder rasend schnell unterwegs und der Titel sieht dabei noch richtig gut aus. Nur schade, dass die Portierung dabei keine große Rücksicht auf die Systemanforderungen genommen hat.
Wertung: 88 Prozent





















LOL ich habe Überraschung shit gelesen xD … achja lesen sollte man können xD
Wegen solchen Beiträgen surfe ich täglich auf just.gaming, denn man bemerkt dass da Personen hintersitzen die sich Mühe geben um der Community Content zu bieten
Danke dafür,
Zum Review selbst kann ich ncihts sagen außer das ich mir das Spiel definitv angucken werde und hoffe dass es mir genauso Gefällt wie dir ´:)
wenn es geht mehr Reviews die finde ich immer extrem gelungen
Mfg Laison
Da kommt bald noch etwas
naja ich habs auch frün pc un spiel auf tastatur das einzige was schwer ist is das driften mit sonic aber sonst gehts eigentlich
achso und geniales game habs mir am ersten tag geholt un es bockt immer noch =)
Hoffe das es endlich wiedera n die alten Sega konsolen spiele anknüpfen kann.
Sieht aufjedenfall sehr gut aus!
danke für die gute Kritik!
Öhhm … ich will nicht mecker is alles echt super aber ganz am Anfang:” Auf dem PC ist es für Jump’n’Run-Fans nur schwer gute Genre-Vertreter zu finden. Ein Mario bleibt nun einmal das NINTENDO-Maskottchen.”
Gehört unser blauer Igel nicht doch eher zu Sega ?
Upps verlesen sry ^^
Großartig, danke für den Test. Ist gekauft.