Mafia 2 – Review von Miew
Zuerst einmal: Der Titel Mafia 2 ist falsch gewählt. Es hätte heißen müssen “Oldtimer Simulator: 1940 Edition” oder so. Gut 70-80% des Spiels besteht aus Hin- und Herfahren zwischen verschiedenen Schauplätzen. Der typische Tagesablauf des Protagonisten Vito Scaletti sieht so aus: Per Telefon aus dem Bett geklingelt und zu irgendeinem Job bestellt werden, ans andere Ende der Stadt zum abgemachten Treffpunkt fahren und sich anhören was zu tun ist. Anschliessend wieder ans andere Ende der Stadt fahren um irgendwas super wichtiges für den Auftrag ab zu holen. Nochmal an’s andere Ende der Stadt um den Auftrag auszuführen. Hier tauchen eventuell ein paar finstere Gestalten auf die erschossen werden wollen. Anschliessend dann irgendetwas (z.B. Beute) weg bringen, selbstverständlich zum anderen Ende der Stadt, und dann abermals quer durch die Stadt fahren um wieder nach Hause zu kommen und sich in’s Bett zu legen.
Wer jetzt meint die obige Beschreibung wäre langatmig, der sollte lieber die Finger von Mafia 2 lassen.
Besonders die ersten Stunden des Spiels sind geprägt von ewigen Spazierfahrten durch die Stadt. Nach einer kurzen Zwischensequenz geht es dann weiter, und die Schauplätze scheinen absichtlich so gewählt, dass der Spieler möglichst lang von einem Ort zum anderen unterwegs ist.
Dabei ist das Spiel in Sachen Technik, Steuerung und allgemein Aufmachung eigentlich einwandfrei. Selbst das oftmals so nervige Deckungssystem funktioniert zumeist ohne Probleme, so dass man nur selten in die Situation kommt hinter einem Objekt in Deckung gehen zu wollen welches das Spiel nicht als Deckung anerkennen will. Einfach zu lösen wäre das natürlich gewesen wenn man einen Knopf mit “Ducken” hätte belegen können, aber nun ja…
Die Stadt bietet eine Menge Details und wirkt ziemlich authentisch, zumindest auf mich, die vom Amerika der 40er und eventuell im Spiel auftauchenden Anachronismen keine Ahnung hat. Kleidung, Waffen, Autos, Radioprogramm, Kleinigkeiten wie Haushaltsgegenstände und nicht zuletzt die Frisur von Vito vermitteln für mich jedenfalls ein starkes 40er Jahre Feeling.
Das Radio ist allerdings ein zweischneidiges Schwert. Wer auf 40er oder 50er Jahre Musik steht, der wird an den enthaltenen Liedern wohl gefallen finden. Alle anderen können das Radio ausschalten oder zumindest den Sender wechseln, denn manche Lieder sind schon extrem aufdringlich. (Ich hatte einen halben Tag lang das ätzende “Who wrote the book of love?” als Ohrwurm)
Im Endeffekt waren es wohl die Charaktere, die mich dazu verleitet haben immer wieder etwas weiter zu spielen, bis ich das Spiel schliesslich durch hatte. Allen voran der Protagonist Vito und sein bester Freund Joe. Die beiden sind mit ihren kleinen Sticheleien gegeneinander wirklich nett anzuschauen. Der restliche Mafia Plot um Verrat und Ehre entspricht dem was man wohl erwartet, denn auch wenn ich noch nie viele Mafia Filme gesehn habe, erschien mir die ganze Geschichte als sehr typisch für das Genre. Dazu muss man allerdings sagen, dass auch hier die erste des Hälfte des Spiels sehr langwierig ist, und sich recht viel Zeit damit lässt, Vitos Einstieg in’s Mafiageschäft zu illustrieren, bevor es dann gegen Ende ein wenig spannender und verzwickter wird.
Zehn Stunden nimmt das Spiel etwa in Anspruch, und wenn man eine Fast-Travel Option eingebaut hätte um die langwierigen Autofahren zu überspringen, dann wäre es wohl nur noch die Hälfte gewesen.
Den ganzen Autos im Spiel hat 2k Games übrigens ein Navi mit GPS spendiert, denn man bekommt auf einer Minimap stets den Weg zum Ziel als rote Linie angezeigt. Wer auf den Fahrten nicht auffällig wird der sollte auch kein Problem damit haben sein Ziel zu erreichen, denn Hindernisse gibt es in der Stadt nicht wirklich. Die Polizei ist jedoch sehr streng, und nimmt sogar beim Anrempeln eines anderen Autos, oder der Überschreitung des Geschwindigkeitslimits, die Verfolgung auf. So leicht zu entzürnen die Polizisten auch sind, so wenig Hartnäckig sind sie in der Verfolgung, denn ein paar Sekunden ausser Sicht lassen die Ordnungshüter vergessen, dass je irgendwas vorgefallen ist. Es sei denn, Vito macht sich eines größeren Verbrechens schuldig, wie beispielsweise das Erschießen eines Polizisten, dann wird man mit einem permanenten (zumindest bis zum Bezahlen eines kleinen Bestechungsgeldes oder ähnlichem) Wanted-Status bestraft. Wer jedoch nicht gerade in einem Lastwagen unterwegs ist, für den sollte die Polizei kein allzu großes Hindernis darstellen. Tatsächlich lassen sich die Männer in Blau die meiste Zeit relativ gut ignorieren, da sie nichtmal versuchen durch Anrempeln oder ähnliches den Spieler zum Stehen zu bringen. Und das, obwohl die Polizeiautos theoretisch zu den schnellsten in der Stadt gehören. Wer die Fahrzeiten verkürzen möchte ist also gut beraten einfach dem nächsten Polizisten eine Kugel in den Kopf zu jagen und seinen Wagen zu nehmen, große Konsequenzen muss man dabei nicht befürchten.
Die wirklich großen Shootouts im Spiel, also solche die länger als nur ein paar Augenblicke dauern, kann man an den Fingern abzählen und auch hier findet man eine Häufung in den letzten Stunden des Spiels. In Sachen Anspruch bleiben diese Gefechte dann ebenfalls sehr flach, und es handelt sich mal wieder um die übliche Shooting Gallery, wie man sie in letzter Zeit so oft sieht: In Deckung gehen, alle Gegner abknallen, vorrücken, und das ad infinitum.
Die meisten Feuergefechte finden in seperaten und linearen Levels statt, und nicht im offenen Stadtgebiet. Eine Verschwendung, denn so wird die Stadt fast ausschliesslich zum ereignislosen hin- und herfahren genutzt.
An einer einzigen (!) Stelle im Spiel wird Vito plötzlich von einer Gruppe Attentäter attackiert und ist seinerseits zuerst unbewaffnet und in einer ungünstigen Position. Es gilt hier also einem einzelnen Angreifer zuerst die Waffe abzunehmen und dann eine bessere Position für den Kampf zu finden, denn am Ausgangspunkt wird man von den Angreifern zu schnell überwältigt. Hier zeigt das Spiel dann auch was in ihm stecken könnte: Zuerst rennt man einige Häuser weiter, um eine günstige Stelle zu finden an der man nicht flankiert werden kann (die KI scheint dazu in der Lage zu sein, nur in den meisten Levels gibt es kaum Stellen an denen sowas möglich wäre), von dort aus kann man ein oder zwei Verfolger ausschalten. Anschliessend klaut man ein geparktes Auto und geht zum Angriff über. Mit dem Auto kann man eventuell einige der Gegner überfahren, und anschliessend lässt sich das Gefährt natürlich auch als Deckung günstig platzieren. Während dem darauf folgenden Feuergefecht passierte bei mir dann etwas besonders lustiges: Die Polizei wurde ebenfalls aufmerksam und mischte sich in die ganze Sache ein. Glücklicherweise war ich nicht in Sichtweite der Polizisten, doch meine Gegner wurden tatsächlich von der Polizei verhaftet.Klingt lustig, oder? Tja, eigentlich war die Aufgabe an dieser Stelle nur, vor den Angreifern zu fliehen. Wäre ich der Anweisung des Spiels gefolgt, hätte ich die für mich spaßigste Stelle nicht einmal erlebt.
Die interessanten Möglichkeiten, welche die Open World Umgebung und die KI bieten könnten ist an keiner Stelle auch nur annähernd ausgereizt.
Während das Spiel also in Sachen Technik, Grafik, Story und dem ganzen anderen Drumherum wirklich gut ist, fällt es spielerisch total flach, da man als Spieler wirklich nichts tut ausser in Oldtimern durch die Gegend zu tuckern, banale Befehle auszuführen und hin und wieder ein paar Feinde abzuknallen. Da überrascht es nicht, dass das Spiel auch im Hard Mode keine Herausforderung bietet. Offenbar ist die einzige Auswirkung des Schwierigkeitsgrades die Lebensanzeige von Vito, und so beisst man auf der höchsten von drei Stufen schon nach ein bis zwei Treffern in’s Gras. Dadurch ergeben sich im Laufe des Spiels eine handvoll Stellen an denen man eine Taktik entwickeln muss um nicht überrumpelt zu werden. Ansonsten ist das Spiel sehr eifrig, wenn es darum geht dem Spieler mit (abschaltbaren) Hinweisen zu erklärenwo genau er als nächstes hin gehen soll, und was dort zu tun ist.
Mein Fazit wäre: Entweder ausleihen und an 1-2 Tagen durchspielen, kaufen und nach dem Spielen weiter verkaufen, oder, die zeitsparendste Methode: Einfach ein “Let’s Play” Video auf Youtube anschauen und die ganzen Autofahrten dabei überspringen.
















Sehr schön geschrieben. Ich muss sagen ich hab mich geärgert dafür 49 Euro ausgegeben zu haben. Riesen Potential und nix draus gemacht ausser Fahrsimulation. Und jetzt kommt ein DLC nach dem anderen heraus und erzählt die nicht richtig beendete Geschichte weiter. Finde ich auch unverschämt. Mit mir nicht.
Viele Grüße
Ausleihen wird, zumindest bei Verleihshops, kompliziert, da Steam-Bindung. Ebenfalls wird natürlich dadurch der Weiterverkauf erschwert, außer man bietet gleich den Steam-Account mit zum Verkauf an
Erstmal, bravo, sehr schön geschrieben.
Find ich gut dass du dir die Zeit genommen hast das alles abzutippen, so wurde ich davon abgehalten Geld zum Festern raus zu werfen.
Zweitens sieht man hier wieder die DLC-Wirtschaft, und wie sie ein Spiel kaputt macht, man bezahlt 50 Euro und kriegt einen Anfang und ein Ende, und wenn man wissen will was dazwischen passiert, dann muss man nochmal 15 DLCs für 5€ / Stück ausgeben.
Purer Boykott ist alles was dagegen hilft!
Für ganze Spiele – gegen Abzocke!
ich möchte nicht abstreiten, das du mit der kurzweiligkeit des spiels unrecht haben würdest, aber der rest des beitrags zeugt davon, das prinzip von mafia nicht verstanden zu haben.
mafia 2 ist KEIN open world spiel ala gta und hier setzten sich beide spiele gekonnt auseinander. wärend man in gta rumfahren, rumballern und rumdödeln kann geht es in mafia darum, authentisch das mafia feeling rüber zu bringen. das ist in mafia 2 sehr gut gelungen.
wenn du rumfahren willst und submissions erledigen willst, kauf dir gta und erfreu dich daran. mafia 2 ist einfach nichts für dich. ich hab so einen hass auf die presse weil die es einfach nicht gebacken bekommen, das spiel richtig zu bewerten. es ist ein typisch klassisches lineares spiel – das da draußen scheinbar nur die wenigsten verstehen.
das die dlc jetzt sachen implementieren, die die community sich wünscht, find ich zum kotzen. arcade mode ala gta will keiner in mafia. das zerstört den flair.
wie gesagt: ja das spiel ist schnell durchspielbar, aber der rest des beitrags ist ziemlich banane daher geredet ….
Meiner Meinung nach, hast du keine Review geschrieben, sondern eher einen riesigen Flame Bericht. Du ziehst eigentlich nur über das Spiel her zählst aber ab und zu ein paar gute Dinge auf nur um sie mit einem nächsten Kommentar wieder zu vernichten. Du hast wohl auch nicht Mafia 1 gespielt sonst würdest du nicht das Spiel als eine einfache Fahrsimulation ansehen. Klar, man fährt viel in dem Spiel rum, aber trotzdem kommt es immernoch auf das Gesamtpaket an und nicht auf ein oder zwei punkten.
Wenn mafia 2 kein openworld spiel ist… hätten sie sich die rumfahrerei in der stadt mehr als sparen können.
Den die ist mehr als sinlos und wohl nur zum strecken der spielzeit gedacht.
Weil zwischen punkt a und b muss man meißtens durch die halbe stadt fahren.
Dazu die nervige polizei die auf geschwindigekeits überschreitung reagiert.
Also entweder machen sie ein reines gutes story spiel aber nich so ein halbgares ding.
Da er sicherlich eine Cracked-Version hat, kann er es natürlich nicht wissen.
Ich glaube, oder besser, ich weiss(!), dass du das Spiel überhaupt nicht verstanden hast. Ein Review würde ich das ganze hier auch nicht nennen. Das ist eher geschimpfe über etwas, wovon du nichts verstehst.
Mafia 2 ist sehr gut gelungen. Der DLC-Kram kotzt mich allerdings an!
Und wie bereits gesagt wurde: Das Spiel kann man nicht ausleihen oder weiterverkaufen und das sollte man als Käufer wissen – ausser man hat es natürlich…
oder einfach eine ps3 oder xbox version des Spieles? … -_-
es ist kein open world spiel? hm…soweit ich weiß hat 2k sachen wie free roam, einen multiplayer modus, nebenmissionen und eine cockpit view entfernt, das weisen reste auf der cd nach und ein ex entwickler der an der story mitgeschrieben hat. warum weiß keiner, aber denken kann es sich jeder…DLC.
Habe Mafia 2 in 11std durchgespielt und habe mir echt Zeit gelassen aber es ist eindeutig zu kurz und ohne zuviel zu verraten die Story ist echt der Hammer und muss man erlebt haben aber das ende isn witz.
Wenn Du mir noch zeigst wo Mafia 1 ein Open World Spiel ist bzw war…?
Das die DLC das Spiel jetzt verunstalten find ich zum Kotzen. Ich hät mich lieber um mehr Story von Vito gefreut … dieser Jimmy bzw Hitman verschnitt mit “Leader Spielen” find ich voll daneben. Das hat nichts mehr mit Mafia sondern blödes Gangster geballere zu tun – willkommen GTA ….
Mafia 2 ist wirklich ein witz…
Mafia 1 war klasse und besser als vergleichbare titel zu der Zeit.
In Mafia 2 bekommt man ein liebloses vom gameplay her total veraltetes spiel, dass sich offensichtlich durch DLCs ne goldene Nase verdienen will.
Als ich das Spiel durch hatte klappte meine Kinnlade nach unten, denn ich hatte gehofft, dass nach der Mission ENDLICH mal das Spiel losgeht und es ähnlich geil wird wie Mafia 1.. Arschkarte gezogen… einfach vorbei…
Ich denke “Fahrsimulator” ist etwas übertrieben. Es macht auch keine keine 70-80% des Spiels aus. Zugegebenermaßen hätte man die Missionsziele teilweise auch ein bisschen näher zusammenlegen können. Aber so schlimm fand ich das jetzt auch nicht. Das rumfahren trägt auch mit zur Atmosphäre des Spiels bei – auch die historische Musik im Radio (die man ja abschalten kann, wenn es einen stört).
).
Ob nun Open World oder nicht ist so eine Sache. Wer halt mit der Erwartung rangegangen ist, es sei ein neues GTA, wo man viel “Quatsch” neben der eigentlichen Story machen kann, die einem im Grunde aber auch nicht weiter bringen, der ist logischerweise etwas enttäuscht. Ich selbt bin eher der “Story durchspielen Typ”, daher hat mich das Spiel nicht enttäuscht. Die Geschichte ist unterhaltsam und mit der Zeit wachsen einen die Protagonisten ans Herz.
Gut, ob zu kurz, nicht zu kurz ist immer schwer zu beurteilen, ich denke es liegt im Rahmen des üblichen (und mal ehrlich, wenn es Spass macht, dann war es eigentlich immer zu kurz
Die einzigen wirkliche Schwachstellen in meinen Augen sind das Ende, bzw. das nicht vorhandene Ende und die wohl zu erwartende DLC-Ausschlachtung….
Ich seh ja ein, dass es weniger spannend ist, wenn man Vitos Kariere bis zu Rente durchspielen würde, aber ohne zu viel zu verraten, so wie es jetzt endet, dachte ich WTF? wieso lädt das nächste Kapitel nicht?^^
Zu den DLC kann man aktuell nur spekulieren, aber was die Gerüchteküche so hergibt lässt nix gutes erahnen.
was genau ging den in mafia 1 “los” ? Du bist dort auch nur von MIssion zu Mission gekommen – hattest keinerlei Freiheiten ala GTA.
Der Witz ist, das 10 % der Spieler das Spiel überhaupt verstehen.
In Mafia 1 hat mir die Story einfach viel besser gefallen. die hat sich immer weiter hochgeschaukelt und die missionen dementsprechend auch. Und wie gesagt war Mafia 1 damals technisch und vom Gameplay her auf einem vergleichbaren stand wie andere Spiele. Mafia 2 lässt sich zum Beispiel mit einem Mass Effect 2 nichtmal ansatzweise vergleichen.
20 mal boxen
20 mal fahren
10 mal ne schießerei.
Persönlich halte ich aber auch nichts von “Freiheiten” in spielen wie GTA oder Mafia. Es macht mir persönlich keinen spaß immer wieder die selben sachen zu machen (autos klauen und in die luft sprengen etc…)
Ich bin ein fan guter storys…
Es kommt einfach keine Spannung auf und da wo endlich ein hoffnungsschimmer ist endet das spiel.
Für mich war es ne große Zeitverschwendung.. aber über Geschmack lässt sich ja streiten.
Richtig, Mass Effect 2 ist auch ein komplett anderes Genre – man könnte einen Apfelsaft nicht mit einem Audi A3 vergleichen.
Die Story schaukelt sich auch in Mafia 2 hoch, am Anfang bist Du ein niemand im Krieg und kommst zurück in die Heimat und machst Dir einen Namen. Kriegst nach und nach deine Waffen, usw.
Im Story-Board baust Du ne ganze Menge auf.
Wenn ich an Mafia 1 zurück denke, dann war das Herumfahren noch wesentlich ansträngender und Zeitaufwendiger.
Ja zum Glück sind Geschmäcker verschieden …
es ist eine “sie”^^
alles in allem stimme ich ihr aber nicht zu, mir hat das spiel verdammt viel spaß gemacht, auch wenn ich, wie so viele andere, vom ende total enttäuscht bin…
Das Spiel ist quasi genauso wie Mafia 1. Wer ein GTA erwartet hat hat sich nicht gut informiert.
Auch in Mafia 1 bist du von Mission zu Mission in Oldtimer rum gefahren, hast ab und zu mal geballert und bist weiter gefahren. Das hier ist halt Mafia und nicht GTA: Good Old Times
Ich bereue nicht dafür Geld ausgegeben zu haben. Wahrscheinlich weil ich genau wusste, was mich erwartet.
Du hast wohl MAFIA 1 nie gespielt! Das Problem ist nicht das Hin und Herfahren, dass gehöhrt zum Flair des Spiels dazu, ist in GTA ja genauso!
Das Problem an dem Spiel ist, dass MAFIA 1 einfach das Beste Spiel aller Zeiten mit der Besten der Besten der Besten Story aller Zeiten ist!
MAFIA II hat eben keine Annähernd so gute Story, dazu ist es viel linearer als MAFIA und hat dazu auch nur knapp 10Std Spielzeit und 0 Wiederspielwert.
MAFIA II ist von der Atmo, der schönen Stadt/Autos etc genauso gut wie MAFIA, ohne gute Story bringt das leider auch nichts.
Also diesen Text einen objektieven Review zu nennen finde ich schwer unpassend. Du schilderst hier einfach nur stark deine persönliche Meinung zum Spiel und hast uns allen klar gemacht das du keine langen Autofahrten magst.
Mafia 2 übermiitelt das typische Mafia Flair sehr gut, dank der authentischen Spielwelt und der gut gestallteten Charakteren. Die Openworld Passagen, sprich die Autofahrten, die Möglichkeit Geschäfte zu überfallen, das Stehlen von Karossen, etc sind alles meiner Meinugn nach gut gemachte Stilmittel um das alltägliche Dasein eines Mafiosis wiederzugeben.
Mafia 2 in eine Schublade mit GTA zu stecken ist leider totaler Schwachsinn. Mafia 2 ist ein lineares Spiel mit viel Freiraum zwischen den Missionen. Nicht mehr und nicht weniger und als Solches sollte es auch gewertet werden.
Die Aussage das Mafia 2 hauptsächlich aus sinnlosem Herumfahren und öden Schusswechseln besteht muss ich ebenfalls verneinen. Im Vordergrund steht wie schon im ersten Teil die Story, welche in Mafia 2 sehr gelungen ist, auch wenn das Ende viele Fragen auflässt. Im Grunde ist das Spiel jedoch sehr vielschichtig. Es gibt Schusspassagen, Faustkämpfe, Verfolgungsjagden und einige Stealtheinlagen. Das oben kritisierte Deckungssystem in Mafia 2 funktioniert zudem sehr gut, im Gegensatz zum kürzlich erschienenen Titel *Kane & Lynch 2* in welchem das Deckungssystem der letzte Bockmist war.
Mafia 2 ist sein Geld wert. Die Spielzeit ist nicht besonderst lang aber mit 15 Kapiteln mit je 30 Minuten bis 1,5 Stunden Spielzeit ausreichend.
Und ob ich Mafia 1 gespielt habe. Die Story ist quasi 1zu1 die Gleiche. Die Story ist so wie jede Mafiastory ist. Kleiner Typ will immer mehr und mehr und merkt am Ende, dass die Mafia keine Robin Hood Gesellschaft ist. WO hat Mafia 1 nen wiederspielwert? Die Waffen und Fahrtzeuge sind genauso festgelegt. die Story hat null alternativen
alles bla bla von leuten, die enttäuscht sind, dass mafia 2 kein messias ist.
Die Story in MAFIA 1hat Wendungen, Spannung und vorallem fühlt man sich der Familie zugehörig! Dazu ist das Spiel nicht so linear, weil es Nebenquests gibt bzw man einfach auch nur mal mit seiner Freundin durch die Stadt läuft!
MAFIA1 hat die Beste Story, die es jemals in einem Spiel gab und ist auch das Beste Spiel, dass jemals entwickelt wurde, wer was anders behauptet, ist als MAFIA1 released wurde wohl noch mit der Rassel um den Weihnachtsbaum gerannt und kennt es nur aus Erzählungen bzw hat es erst mehrere Jahre nach Release gespielt.
Jeder halbwegs mit Hirn gesegnete Mensch stimmt mir da auch zu.
Dann ranntest du wohl beim Release von „System Shock“ noch mit der Rassel um den Weihnachtsbaum. Beim Release von „Deus Ex“ bist du wohl gerade erst angefangen zu spielen und hast es nie richtig kennengelernt oder wie?
Jeder halbwegs, mit Hirn gesegnete Mensch wird dir da nicht zwangsläufig zustimmen können, da die Geschmäcker eben viel zu unterschiedlich sind und das alles rein subjektives Empfinden ist.
Super geschrieben, gefällt mir, es auch mal nur zu lesen, anstatt immer ein Video online zu stellen, dass jetzt aber nicht heißen soll, dass du aufhören sollst, Videos zu machen
Der Text stammt nicht von Stevinho.
Zu den anderen Kommentaren bzgl. meines Reviews (ich antworte mal nicht auf alle im einzelnen): Ich erhebe nicht den Anspruch objektiv zu sein. Das was da steht ist meine Meinung, und ich denke jeder sollte für sich entscheiden können, ob er damit übereinstimmt oder nicht. Wem die Fahrerei Spaß macht, der wird an Mafia2 sicher seine Freude haben, und ich denke das kommt in dem Review auch so heraus, auch wenn ich es nicht ausdrücklich so formuliert habe. Ich habe das Spiel auch nicht nur geflamed, in meinen Augen war es sehr solide gemacht. Hatte nur irgendwie sehr wenig von dem was ich unter “Spiel” verstehe und dafür um so mehr banale Onscreen-Anweisungen befolgen.
Und warum heißt es z.B. ein Kommentar weiter unten, ich hätte das Deckungssystem kritisiert? Im Gegenteil, ich habe doch geschrieben, dass es hier ausnahmsweise einmal recht gut funktioniert (wenn auch nicht perfekt).
Die Diskussion ob es typisches Open World ist oder nicht, ist mir eigentlich recht egal. Seht bitte den Satz in dem ich schreibe, dass man mit der (in der Tat sehr offenen) Welt mehr hätte machen können nicht so sehr im Zusammenhang mit GTA4 und seinen ganzen Minispielchen, sondern mehr mit dem darüberstehenden Absatz über die KI im Spiel. Dass Mafia 2 keine Minispielchen hat finde ich so schon OK, aber in der Stadt hätte deutlich mehr passieren können. Wer sich mal die Zeit nimmt ein wenig Unruhe zu stiften merkt, dass da einiges lustiges drinstecken könnte.
Einmal habe ich einen Stau verursacht und am Ende gab es ein Feuergefecht zwischen Polizei und einem Zivilisten (der sich anscheind dem Strafzettel, den er wegen Anrempeln eines anderen Autos bekommen sollte, entziehen wollte). Auch Zivilisten die von der Polizei versehentlich angeschossen werden ergreifen gern mal selbst Partei. Das merkt man allerdings nur dann, wenn man bewusst entgegen den Anweisungen handelt die das Spiel gibt. Wäre doch interessant wenn die Missionen so aufgebaut wären, dass man diese Aspekte automatisch mal zu sehen bekommt.