25.08
2010

Medal of Honor – Boykott-Aufruf wird ignoriert

Erst gestern berichteten wir davon, dass der britische Verteidigungsminister zum Boykott des kommenden EA-Shooters Medal of Honor aufrief. EA war die deutliche Kritik relativ egal, denn man verteidigte sich damit, dass auch in anderen Medien das Afghanistan-Szenario thematisiert wird. Auch der britische Einzelhandel ignoriert den Boykott-Aufruf, wie cvg.com berichtet.

Zwei englische Einzelhandelsketten sowie verschiedene Online-Händler werden den Shooter definitiv ab dem Erscheinungstermin anbieten. So äußerte sich shop.to net folgendermaßen:

“Als Einzelhändler leistet shopto.net selbstverständlich allen gesetzlichen Vorgaben folge. Im Falle von Medal of Honor gibt es allerdings keine anderen gesetzlichen Bestimmungen, also die PEGI-Klassifizierung “Ab 18 Jahren”, und die haben wir auf das Spiel bereits angewandt.”, so ein Sprecher des Online-Einzelhändlers shopto.net.”

Quelle:
GamerLobby
CVG

Abgelegt in: Action, Community News, Shooter, Spiele Autor: Razyl

15 Kommentare zu “Medal of Honor – Boykott-Aufruf wird ignoriert”

  1. Terregnon sagt:

    Finde ich persönlich richtig!
    Klar mag man sagen “Aber die Menschen die im Krieg sind und….”.
    Jetzt mal ganz ehrlich, dann sollte es KEINEN Kriegs shooter geben! Denn bei einem solchem Szenario ist es doch egal ob es nun um den nun seit mehr als 60 Jahren vergangene 2 Weltkrieg handelt oder um den noch aktuellen Afghanistankonflikt.
    In beiden Fällen haben Menschen ihr leben gelassen, ob es nun Vergangenheit oder Gegenwart war davon wird das Szenario als solches weder verschönigt, noch besser, noch sonst irgentwas das man dann mehr Rechte dazu hätte einen Shooter auf dieses Kriegsszenario zu machen.
    In meinen Augen tut EA hier das richtige.
    Auch wie sie es selber gesagt haben, macht es keinen Unterschied ob man in Filmen,Nachrichten oder sonstigen Medien darüber berichtet.
    Entweder ganz oder garnicht!

    mfg Terre

  2. Valentinus sagt:

    ich stimme dir zu, allerdings hör ich schon wieder die moralapostel “ja aber spiele sind doch was ganz anderes als filme, nachrichten etc., weil da nimmt man selbst am geschehen aktiv teil!”

  3. Sascha sagt:

    Ich kann einfach nicht verstehen was diese ganzen Politiker wollen.
    Laut einer Studie die ich vor 2 Monaten in die Hände bekommen habe spielen 80 % der Jugendlichen und Erwachsenen Shooter. Das ist natürlich extrem gestiegen, was aber nicht am verhalten liegt, sondern vielleicht daran, dass sich nicht jeder vor 10-20 Jahren einen PC leisten konnte. Heute kann das fast jeder. Und dann immer wieder dieses gewaltbereitschafts Gequassel von irgendwelchen Offiziellen Quacksalbern, die keine Ahnung von der Materie haben. Da kommt mir glatt das Essen wieder hoch.
    Es kommt keiner auf die Idee, dass eventuell fehlendes Angebot von Spielplätzen, Bolzplätzen oder ähnlichem der Grund dafür ist das immer mehr Kinder zu Hause bleiben und Computer spielen. Ganz schwer ins Gewicht fallen auch die Eltern. Die Kinder dürfen doch alles was sie wollen. Viele Eltern interessieren sich noch nicht mal dafür, was ihr Kinder da eigentlich spielen. Meiner Meinung nach sollten Kinder nur etwas spielen, was sie auch verstehen.
    Kinder, Jugendliche oder Erwachsene die Amok laufen wohnen meist in Verhältnissen, wo echt Waffen im Haus sind, oder zumindest einer der Elternteile im Schießverein ist und den Sohnemann auch fein immer mitnimmt. Am besten schon von Kindesbeinen an. Dazu kommt dann noch dass das Kind ansonsten keine Aufmerksamkeit bekommt. Aber genau die Killerspiele sind Schuld an der Veränderung der Weltanschauung und Verhaltensweise der Kinder und Jugendlichen. Mich würde mal interessieren, ob die Politiker damals fernsehen durften oder ob Tom und Jerry zu hart war. Die spinnen doch alle….
    So genug ausgekotzt… Danke fürs lesen.
    @Stevinho, ich würde gerne eine Kampagne aufziehen: Unterricht für Politiker im Umgang mit Ego Shootern und Gewaltspielen. Bei Interesse bitte melden:
    MailNr2@web.de

  4. MaestroX009 sagt:

    Es muss jeder selber Wissen was er nun spielt oder nicht.
    Es ist ab 18, da darf man bekanntlich selbst entscheiden

  5. Wes Ker sagt:

    die regierungen sollen zusehn, dass sie mehr gegen kinderschänder, stalker, vergewaltiger und dergleichen unternhemen, anstatt sich um irgendwelche spiele gedanken zu machen. echt mal, das thema hängt mir schon so derbe zum hals raus.

  6. jo muss ich dir voll zu stimmen, wir sind da mitten im krieg AKTIV DABEI!

    wer die ironie nicht erkennt, sollte nichts schreiben was er nachher bereut.

    die leute die jetzt sagen, sie würden es nicht spielen aufgrund der afghanistan sache, aber es in 10 jahren zocken würden, sind lediglich scheinheiliche schalatane was ziemlich zu bedauern ist.

  7. NormalerMensch sagt:

    ich find die Begründung ja so toll: Man solle MoH nicht spielen, weil man US-Soldaten töten könne. Wenn man nur Taliban/Zivilisten töten könnte, wäre es kein Problem.

    W T F ?
    mittelalter und so?

  8. MaestroX009 sagt:

    Es ist doch jedem klar das man nicht AKTIV dabei ist.
    Es ist eine Gewissensfrage und die solltest du akzeptieren, auch wenn du selbst nicht der Meinung bist.
    Und wenn ich Afghanistan zocke spiel ich aktuelle Geschehnisse und wenn ich WW I / WW II zocke, dann spiele ich Geschichte (Und die beginnt hinter dem Zeitpunkt an dem ich geboren bin).
    Und wie schon oft gesagt von Boykott bzw Verbot halte ich natürlich auch nichts.

  9. Quellquun sagt:

    Ich versuche mal zu erklären worin das Problem an dem Spiel besteht und welcher Unterschied zwischen einem Krieg der jetzt und einem der vor 60Jahren ausgetragen wurde liegt.

    Zunächst einmal vorne weg, egal ob Spiel, Film oder Comedien-Auftritt, all das dient zum vergnügen, man macht sich also in jedem Fall einen Spaß daraus und verharmlost die Sachlage.

    Jetzt stellt sich natürlich für jeden die Frage warum es bei vergangenen Kriegen “erlaubt” ist und bei aktuellen verachtet wird.
    Der Unterschied liegt darin, dass momentan viele Menschen unter diesem Krieg leiden und sich von dieser Form der Verarbeitung extrem beleidigt fühlen. (ich würde mich auch beleidigt fühlen wenn ich sehen müsste wie andere aus meinen Leid, Spaß oder Kapital ziehen)
    Bei einem längst vergangenen Krieg gibt es einfach so gut wie keine Menschen mehr die noch darunter leiden bzw. sich beleidigt fühlen würden.

  10. Azarael sagt:

    Dann erklär mir doch bitte mal, was moralisch gesehen der Unterschied ist, wenn ich Geschichte oder aktuelle Geschehnisse nachspiele? Ganz ehrlich, abgesehen von der Definition ist das doch kein Unterschied oO

  11. Azarael sagt:

    Ist doch egal, diese Gutmenschen kann man doch eh nicht ernst nehmen, als ob die alle so unschuldig wären, wie sie tun…

  12. MaestroX009 sagt:

    Rein Theoretisch gibt es keinen Unterschied, da stimm ich dir zu.
    Für mich Persönlich seh ich eben die Weltkriege also wenig schlimm an weil ich davon nichts mitbekommen habe, außer das, was in den Büchern steht und bei Afghanistan kann ich alle paar Wochen lesen welche Personen grade umgekommen sind. Das ist für mich der Unterschied zwischen Geschichte und Aktuell.
    Es muss jeder selbst entscheiden

  13. FanBoy sagt:

    Hört sich ja alles schön und gut an Aber du hast den Kern nicht verstanden.
    Die wollen das Spiel nicht verbieten weil Menschen aufeinader schießen sondern weil man aus der Sicht des “Feindes” spielen darf.

    und das find ich Ok warum nicht in vielen Spielen werden immer die Bösen Terroristen ect getötet. DAs diese Menschen sich bedroht fühlen und soweit in die ecke gedrängt wurden das sie dazu bereit sind sich in die luft zujagen wird nicht gesehen, nur der Stolz der Westlichenwelt unsere Tapferen hochmodernen Soldaten werden gesehen. Die sache ist halt nicht so schwarz/weiß zu Betrachten und daher finde ich einen neuen Blickwinkel gut.

    Solange er eine ralistische Sichtweiste dastellt und nicht so platt profokativ umgesetzt wird bei das Flughafen Level von Call of Duty-

  14. BANG'S IT IN! sagt:

    Ich frag mich echt wie langweilig Leuten sein muss um sich so ne Scheiße auszudenken, die Inselaffen scheinen irgendwie unbediengt Aufmerksamkeit zu brauchen.
    Ich würde sagen: Ordentlich Kopftuchbomber wegbraten! Ein Traum geht in Erfüllung!

  15. Quellquun sagt:

    Les dir meinen Post nochmal in ruhe durch. Ich habe lediglich erklärt wo der moralische Unterschied zwischen einem aktuellen Krieg und einem Vergangenen liegt.

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